Tai Chi Chuan


Das Tai Chi Chuan ist eine uralte Kampfkunst. In der Hierarchie der Kampfkünste gilt sie als einer der höchsten Disziplinen des Kampfes. Ziel der Arbeit im Tai Chi ist das Verständnis von dem Fluss des Chi (Energie) und die Kontrolle dieses Flusses.

Das Tai Chi wurde maßgeblich von der daoistischen Philosophie beeinflusst. Die Idee eines Zusammenspiels von Yin und Yang ist tief im Tai Chi verwurzelt. Jede aktive Bewegung hat eine passive Bewegung zum Vorgänger. Dazu kommt, dass die Bewegungen auf den Atem abgestimmt werden. So wird zum Beispiel bei vielen Angriffen ausgeatmet und bei passiven Bewegungen eingeatmet.

Im Westen ist das Tai Chi eher als eine esoterische Bewegungslehre bekannt, die dem Körper und dem Geist gut tun soll. Tatsächlich sind das Nebenwirkungen des Tai Chi, nur verkommen die Bewegungen nicht wie bei den Esoterikern zu simplen Körperübungen, reine Bewegung ohne Geist und Sinn. Diese Systeme gleichen eher einer Art Gymnastik. Das traditionelle Tai Chi ist aber von eindeutig martialischer Natur, dh. sie suchen das Verständnis für die Anwendung im Kampf. Das System des Tai Chi Chuan steht also anderen Kampfkünsten, wie zum Beispiel dem Shaolin Kung Fu in nichts nach.

Das Training teilt sich auf in drei Sektionen : Interne Übungen zur Kontrolle und Regulierung der Atmung. Diese Übungen sind hauptsächlich Bestandteil des Chi Kung, welches mit dem Tai Chi eng verbunden ist. Der zeite große Pfeiler ist das Formentraining zum Üben und Verstehen der Bewegungen des Tai Chi Chuan. Wir unterrichten die offiziellen Formen aus Peking, so zum Beispiel die 24.- oder die 48.-Peking-Form. Mit fortgeschrittenem Level sind auch die offiziellen Chen-Formen Inhalt des Trainings, sowie olympische Wettkampfformen. Die dritte Sektion sind letztendlich die Partnerübungen (tui shou) in denen die konkrete Anwendung des Tai Chi geübt wird.

Tai Chi Training Tai Chi Anwendung Huang mit dem Chen Tai Chi Weltmeister 2000

zum Seitenanfang

© 2006, Buddhist Monastery of Ocean Tranquilness