Kung-Fu ist die Praxis, eine Methode der Ausbildung physischer und psychischer Fähigkeiten, um durch eine geistige und körperliche Erhabenheit, Vorteile in einer hypothetischen Kampfsituation zu gewinnen.
Das Shaolin Kung Fu oder auch "Shaolin Chuan" ist eines der effektivsten Kampf– und Selbstverteidigungssysteme. Physische und mentale Stärke sind vereinigt in einer Disziplin. Das Yin und Yang, das Interne und das Externe. Die Philosophie der Aggressionslosigkeit der Mönche, welche die Kampfkünste und den Buddhismus revolutionierte, stellt auch die Grundlage für das Kung Fu dar. Das Kung Fu ist nicht zur sportlichen Ertüchtigung gedacht, sondern zur Anwendung in realen Kampfsituationen.
Das
Shaolin Kung Fu setzt für die
absolute Beherrschung der Techniken, viele Jahre des Trainings
voraus. Geduld und gleichzeitig Ehrgeiz sind Tugenden, die einem
Schüler des Shaolin eigen sein
müssen.
Im Gegensatz zu anderen Kampfkünsten beschäftigt sich
das Kung Fu mit dem Training von Schlag-, Tritt-, Sprung-, Griff–
und Bodenkampftechniken mit und ohne Waffen, um die Technicken
önnen.
Die Hauptwaffen des Shaolin Kung Fu sind: der Stock, der Säbel,
das Schwert, die Lanze, der dreiteilige Stock, die neunteilige
Peitsche usw. Dem Training mit den Waffen geht ein intensives
körperliches Training in waffenlosen Formen voran.

© 2006, Buddhist Monastery of Ocean Tranquilness