Huang Carlos Aguilar begann schon im Alter von neun Jahren mit dem Training in den Kampfkünsten. Er lernte externe Kung Fu Stile, wie Tang Lang Chuan (Gottesanbeterin-Faust) und Huo Chuan (Tiger-Faust), sowie mehrere interne Stile, z.B. Tai Chi und Chi Kung. Durch seine Meister ermutigt, sammelte Huang auch Wissen in anderen Kampfkünsten, wie Taekwondo, Kempo, Judo und Boxen. Mit 18 Jahren unterrichtete er bereits den Polizeikurs und mit 24 war er bereits international als Meister anerkannt.
Neben den Kampfkünsten lernte er außerdem Philosophie, Religion, Ethik, Geschichte und Tradition der Kampfkünste kennen. Während langen Jahren des Studiums und Reisen durch ganz Asien, vertiefte er sein Wissen in Kung Fu, Wu Shu, Chi Kung, Tai Chi, Wing Chun, Tang Lang, sowie chinesischer Medizin.
Seine Studien der Kampfkunst und der Antropologie führten ihn zu dem legendären Ursprung der Asiatischen Kampfkünste: Shaolin. Zehn Jahre lernte er dort von vielen Meistern in Kampfkunst, Gesundheitslehre und vor allem Buddhismus. Diese intensiven Studien hatten zum Ziel ein Gesamtbild der heute verschollenen Lehre Shaolins zu entwickeln. Dieser Art von Studie, sowohl der Kampfkunst als auch der Geschichte und Kultur, ist aufgrund der Entschlossenheit des Meisters Aguilar und aufgrund der Vielzahl von Meistern die in unterrichtet haben, wohl einzigartig auf der Welt. So kommt es dass seine Meister nach Beobachtung seiner Entwicklung ihn heute oft als einen der größten Meister und Mönche des Shaolin bezeichnen.
Nachdem Huang Aguilar zurück in Spanien war, begann er damit das Shaolin Kung Fu im Westen zu verbreiten. Seine Meister unterstützten Huang in diesem vorhaben, weil sie wie er der Meinung waren, dass Shaolin auch dem Westen zugänglich gemacht werden muss.
Der von Meister Aguilar gegründete Shaolin-Tempel Ozean der Ruhe, mit Hauptsitz in Bilbao hat mittlerweile mehrere Ableger-Delegationen in Spanien und auch hier in Deutschland. In Kooperation mit diesen Delegationen unterrichtet er seit nun mehr als 20 Jahren Schüler allerlei Herkunft die Kampfkunst und den Chan-Buddhismus. In seiner Funktion als Abt des Muttertempels leitet er außerdem die Mönchsaufnahme-Zeremonien und ist übergeordnet für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Im Zuge dieser Arbeit hat er zahlreiche Artikel und Videos publiziert, sowie Dokumentationen für das Fernsehen beraten und Interviews gegeben. Aufgrund seiner lebenslangen Hingabe an die Kampfkunst und den Chan-Buddhismus ist er bereits mehrfach in die New Yorker "Hall of Fame" aufgenommen worden.

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